SV Gelsenkirchen-Hessler 06

Geschichte

 

  • 18. März 1906
    Gründung des Vereins unter dem Namen Heßler 06 im Vereinslokal 'Heßler Blume' (heute 'Steakhaus Fischer')

 

  • 15. Mai 1906
    Beginn des organisierten Spielbetriebs durch die Aufnahme des Vereins in den Rheinisch-Westfälischen Spielverband. Heßler 06 spielt in der 3. Klasse und wird gleich im ersten Spieljahr Meister. Nach den Qualifikationsspielen wird der Verein auch noch kurz nach Pfingsten 1907 durch ein 7:1 im Endspiel gegen den "Ballspielverein Dortmund" in Herne Westfalenmeister der 3. Klasse und steigt in die 2. Klasse auf.

 

  • 1908
    Heßler 06 erreicht als Meister der 2. Klasse wieder das Endspiel um die Westfalenmeisterschaft, verliert aber gegen Preußen Münster.

 

  • Ende 1912
    43 Mitglieder

 

  • 1913
    Heßler 06 verlegt den Trainings- und Spielbetrieb auf den städtischen Sportplatz an der Taubenstraße (später: Kanzlerstraße), der 1905 als größter "öffentlicher Spielplatz" in Gelsenkirchen angelegt und seitdem auf 45000m² Gesamtfläche (18 Morgen) erweitert worden war.

 

  • 1915-1916
    Einstellung des Spielbetriebes aufgrund des 1.Weltkrieges

 

  • Ende 1919
    150 Mitglieder

 

  • 1922
    Der Vereinsname wird in "Sportverein 06 Gelsenkirchen" geändert. Gegen Ende des Jahres hat der Verein 179 Mitglieder. Es gibt 6 Fußballmannschaften, 1 Faustballmannschaft, 1 Handballmannschaft und eine Leichtathletikabteilung.

 

  • 1925
    Eine Schüleranteilung wird eingerichtet.

 

  • 1925/26
    Der Sportplatz an der Taubenstraße wird im Rahmen von "Notstandsarbeiten" durch Arbeitslose zu einer modernen Sportanlage umgebaut. Unter dem Namen "Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion" wird sie am 12. September 1926 eröffnet.

 

  • 1927
    Handballer und Leichtathleten verlassen den Verein und schließen sich dem Turnverein Gelsenkirchen-Heßler an.

 

  • April 1931
    Sportwoche zum 25jährigen Vereinsjubiläum.

 

  • Juli 1934
    Der Verein beschließt den Zusammenschluß mit dem Werksportverein der Zeche Wilhelmine Victoria unter dem Namen "Werksportverein Wilhelmine-Viktoria 06 Gelsenkirchen".

 

  • Ende 1936
    Die Schülerabteilung wird von der "Hitlerjugend" übernommen.

 

  • Ende 1941
    Die Jugendabteilung wird aufgelöst.

 

  • 1939-1945
    Unterbrechung des Spielbetriebes durch den 2. Weltkrieg

 

  • Ende 1945
    Sportlicher Neubeginn mit der Gründung des "Turn- und Sportvereins Gelsenkirchen-Heßler" durch Mitglieder der früheren Vereine TV Gels.-Heßler und SV 06 Gelsenkirchen.

 

  • 1946
    Wiederaufnahme des Spielbetriebs und Einstufung in die Bezirksklasse.

 

  • 1949
    Turn- und Sportverein trennen sich wieder, der Sportverein wird wieder als "Sportverein 06 Gelsenkirchen" eingetragen.

 

  • 1952
    Bezirksklassen-Meister und Aufstieg in die Landesliga, Abstieg in die Bezirksklasse am Ende der folgenden Saison. In dieser Zeit wechselt der Spieler Günter Karnhof zum FC Schalke 04 und wird wenige Jahre später Deutscher Meister.

 

  • August 1956
    Sportwoche zum 50jährigen Vereinsjubiläums

 

  • 1965
    Nach seiner letzten A-Jugend-Saison wechselt der damalige Jugendnationaltorwart Norbert Nigbur als Lizenzspieler zum FC Schalke 04.

 

  • 1967
    Abstieg der 1. Mannschaft in die 1. Kreisklasse

 

  • 1969
    Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksklasse

 

  • 1970
    Abstieg der 1. Mannschaft in die 1. Kreisklasse, Wechsel von Klaus Beverungen zum FC Schalke 04.

 

  • 1971
    Abstieg in die Kreisklasse und sieben lange Jahre bis zur nächsten Erfolgsphase

 

  • 1978
    Erstmals Trikotwerbung beim SV Hessler 06.

 

  • 1979
    Aufstieg in die Bezirksklasse

 

  • 1981
    Aufstieg in die Landesliga

 

  • 1984/85
    Die Stadt Gelsenkirchen legt 2 Tennisplätze auf dem Gelände des Jahn-Stadions an. Der Verein gründet eine Tennisabteilung mit 50 Mitgliedern.

 

  • 1986
    Vizemeister in der Landesliga

 

  • 1989
    Abstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksliga.

 

  • 1994
    Abstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga.

 

  • 1995
    Eröffnung des eigenen Vereinsheims auf dem Gelände des Jahn-Stadions

 

  • 1999
    Wiederaufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Bezirksliga

 

  • 1999/2000
    Knapp den Aufstieg in die Landesliga verfehlt

 

  • Ende 2000
    537 Mitglieder

 

  • Saison 2011 / 2012
    Die Erste steigt erneut in die Bezirksliga auf

 

Quellen:
– vorliegende "Festschriften" (Jubiläumsbroschüren) des Vereins
– Geschichtskreis Magazin 6.Jg., Nr.2, Juli 1996